Kürbisbrot

Diesmal habe ich mich an ein herzhaftes Kürbisbrot gewagt. Wichtigster Bestandteil ist hier ein Hokkaido Kürbis.

Ich habe hierzu folgende Zutaten verwendet:

  • 500 g Weizenmehl 
  • 200 g Wasser
  • 350 g Hokkaido Kürbis
  • 1 Würfel Hefe 
  • 1 TL Zucker
  • 1,5 TL Salz 
  • 100 g Kürbissud (vom Garen)

Zubereitung
 
Ich habe den Thermomix verwendet, es geht aber natürlich auch ohne.

  1. Kürbis in Stücke schneiden (Schale kann dran bleiben).
  2. Wasser in den Thermomix geben und Kürbis für 10-12 Minuten garen (im Gäreinsatz). Anschließend das Wasser auffangen. 
  3. Kürbis grob pürieren und abkühlen lassen.
  4. Die restlichen Zutaten und 100 g des aufgefangenen Wassers in den Thermomix geben.
  5. Den Teig für 3 Minuten kneten.
  6. Einen Brotlaib formen und 25 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
  7. Das Brot für 40 Minuten bei 180 Grad backen.

Alternativ kann auch weniger Salz und deutlich mehr Zucker verwendet werden, dadurch bekommt man eine süße Variante, die mit einem Hefezopf vergleichbar ist.

Aprikosenkuchen

Beim Pinterest Stöbern bin ich mal wieder auf eine witzige Kuchenidee gestoßen. Da ich für einen Geburtstagskuchen etwas Besonderes wollte, hab ich mich an diesem Rezept eines Aprikosenkuchens mit besonderer Deko versucht.

Link zum Rezept

Neben der Deko beinhaltete das Rezept auch meinen ersten Biskuitboden, der mir aber glücklicherweise ganz gut gelungen ist.

Insgesamt habe ich die Zuckermenge etwa um 1/3 reduziert, war aber nicht zuletzt aufgrund der beinhalteten Aprikosenmarmalade süß genug.

Für die Deko habe ich eine Backsilikonspritze verwendet, die ich mit geschmolzener Kuvertüre gefüllt habe. Hiermit ließ sich die Verziehrung sehr gut herstellen. Lediglich mit den Augen war ich etwas unzufrieden, da diese doch sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Geschmacklich war der Kuchen aber sehr lecker und das Rezept absolut weiterzuempfehlen.

Baguette

Ein weiterer Versuch mein Backportfolio zu erweitern…diesmal Baguette.

Orientiert habe ich mich dabei an folgendem Rezept:

Baguetterezept auf rezeptwelt.de

Beim Mehl habe ich abweichend vom Rezept jedoch 500 g Weizenmehl und 100 g Weizenvollkornmehl verwendet.

Das Ergebnis war sowohl von der Krume und vom Geschmack super. Lediglich an meiner Technik des Baguetteformens muss ich noch arbeiten, da mich die Optik noch nicht hundertprozentig überzeugt hat.

Dinkel-Walnussbrot

Diesmal habe ich mich an meine erste eigene Rezeptkreation gewagt. Ziel war eine lange Ruhezeit mit wenig Hefeeinsatz. Bei diesem ersten Versuch ist mir der Teig leider etwas zu weich geraten, weshalb ich nach der ersten Gare dann nochmals 150 g Mehl eingearbeitet habe, damit sich ein Laib formen ließ. Somit hat mein Rezept nun quasi einen Vorteig und einen Hauptteig. Dem Endergebnis hat dies aber jedenfalls nicht geschadet. 

Zutaten

Vorteig

  • 800g Dinkelvollkornmehl 
  • 700 g Wasser
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 9 g Hefe
  • 120 g Walnüsse
  • 2 TL Brotgewürz
  • 30 g Balsamico

Hauptteig

  • Vorteig 
  • 150 g Dinkelvollkornmehl 

Zubereitung

  1. Zuerst die Walnüsse grob hacken.
  2. Wasser, Mehl, Salz, Hefe und die Walnüsse zu einem Teig kneten.
  3. Den Teig in einer abgedeckten Schüssel 6 Stunden ruhen lassen.
  4. Auf einer leicht gemehlten Arbeitsfläche dem Teig nochmals 150 g Mehl einarbeiten. Den Teig anschließend 4 mal falten.
  5. Den Teig anschließend 40 Minuten im Gärkorb gehen lassen.
  6. Bei 250 Grad Ober/Unterhitze 10 Minuten backen und Ofen dann auf 220 Grad stellen und nochmals 35 Minuten backen.

Das Ergebnis meines ersten eigenen Rezeptversuches ist glücklicherweise sehr gut gelungen und schmeckt ebenfalls sehr gut. In Sachen Geschmack habe ich dem Rezept aber nach diesem Versuch noch 2 Teelöffel Brotgewürz und 30 g Balsamico hinzugefügt. Dies sollte den Eigengeschmack des Brotes etwas würziger gestalten.

Laugengebäck

Da Laugengebäck bei uns im süddeutschen Raum ein elementarer Bestandteil im Backwarensortiment ist, war es nun mal an der Zeit sich auch an Laugenbrezeln und Laugenbrötchen zu versuchen. 

Im Netz finden sich ja etliche Varianten mit unterschiedlichen Gär- und Backzeiten. Ich habe mich nun an unterschiedlichen Rezepten orientiert und folgende Zutaten und Backzeit verwendet. 

Zutaten

  • 500 g Mehl (ich habe 430 g Weizenmehl und 70 g Weizenvollkornmehl verwendet)
  • 50 g Margarine
  • 240 g Wasser
  • 20 g Hefe 
  • 1 Prise Zucker
  • 1 gehäufter Teelöffel Salz

Für die Lauge

  • 1 Liter Wasser
  • 1 Packung Natron (50 g)

Zubereitung 

  1. Das lauwarme Wasser (ca. 37 Grad) mit der Hefe und dem Zucker vermischen und gut verrühren (im Thermomix auf Stufe 1, 2 Minuten, 37 Grad). 
  2. Das Mehl, die Margarine und das Salz hinzugeben und zu einem Teig kneten (im Thermomix 2 Minuten kneten).
  3. Das Wasser aufsetzen.
  4. Vom Teig jeweils 100 g abnehmen und zu einem ca. 60-70 cm langen Teigstrang rollen, der sich nach außen verjüngt. Aus den Teigstrang dann eine Brezel formen. Alternativ kann auch ein rundes Brötchen geformt werden. 
  5. Das Natron in das kochende Wasser geben.
  6. Die Brezel oder Brötchen für ca. 25 Sekunden in die kochende Lauge tauchen und mit einem Schaumlöffel abschöpfen und auf das Backpapier legen.
  7. Brezeln einfach einschneiden und Brötchen kreuzweise einschneiden.
  8. Brezeln und Brötchen bei 220 Grad Ober/Unterhitze 20 Minuten backen.

Das Ergebnis hat mich optisch und geschmacklich sehr überzeugt und es wird sicher bald wieder Laugengebäck geben.

Sauerteigmischbrot

Nachdem ich mich nun mal mit dem Thema Sauerteig etwas näher beschäftigt und mich selbst an einem eigenen Ansatz versucht habe, war es nun an der Zeit einen ersten Versuch mit dem eigenen Sauerteig zu starten.

Ich habe mich bei meinem ersten Sauerteig für einen Dinkelansatz entschieden. Nach 6 Tagen hatte mein Sauerteig auch einen leichten Trieb und der Geruch ist mittlerweile deutlich angenehmer geworden. 

Da der Trieb bei diesem noch sehr jungen Teig doch noch recht schwach ist, habe ich mich bei der Mehl- und Wassermenge und bei den Zeiten an unterschiedlichen Rezepten mit Hefe orientiert und eine Mischbrotvariante mit Dinkelvollkorn-, Roggen- und Weizenmehl versucht. 

Für mein Brot habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 350 g Wasser (ca. 37 Grad)
  • 
1 Würfel Hefe oder alternativ Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 280 g Dinkelvollkornmehl 
  • 
210 g Roggenmehl 
  • 110 g Weizenmehl 
  • 
75 g Sauerteig (z.B. Dinkelsauerteig)
  • 20 g Balsamico
  • 2 gestrichene Teelöffel Salz
  • 1 leicht gehäufter Teelöffel Brotgewürz 

Die Zutaten habe ich wie folgt verarbeitet:

  • Wasser, Zucker und die Hefe mischen und gut verrühren (im Thermomix auf Stufe 1, 1 Minute, 37 Grad).
  • Die restlichen Zutaten zugeben und zu einem Teig kneten (im Thermomix 3 Minuten kneten). Für den Sauerteig habe ich 75 g meines eigenen Dinkelsauerteigansatzes verwendet. Prinzipiell kann natürlich auch gekaufter Sauerteig verwendet werden, für mich selbst bestand bei diesem Versuch aber der Reiz genau im Einsatz des eigenen Sauerteiges. 
  • Den Teig anschließend für ca. 20 Minuten ruhen lassen (im Thermomix kann der Teig im Rührtopf verbleiben).
  • Nach der Ruhezeit den Teig nochmals gut durchkneten (im Thermomix 1 Minute kneten).
  • Den Teig auf das leicht gemehlte Backpapier geben und zu einem länglichen Brotteig formen.

Tipp: Da der Teig dazu neigt wieder in die Breite zu gehen, den Laib möglichst hoch formen.

Je nach Vorliebe kann die Oberfläche nun mit Mehl bestreut und eingeschnitten werden. Ich habe mich diesmal vom Burebrot inspirieren lassen und den Laib mit Mehl bestreut und Rautenförmig eingeschnitten. 

Das Brot kommt nun in den nicht vorgeheizten Backofen und erst dann wird der Backofen auf 220 Grad Ober/Unterhitze eingestellt. Diesen Temperaturbereich und die Methode mit dem noch nicht vorgeheizten Backofen habe ich bereits bei verschiedenen Rezepten gesehen und bereits mehrfach erfolgreich angewandt. Daher habe ich mich auch bei diesem Brot für diese Variante entschieden. 

Das Brot wird nun für 35 Minuten bei 220 Grad gebacken. Nach Ende dieser Zeit wird die Temperatur auf 180 Grad gestellt und das Brot bleibt nochmals weitere 10 Minuten im Backofen. Nun sollte das Brot fertig sein. 

Je nach Geschmack kann das Brot für eine dunklere Kruste natürlich auch noch ein wenig länger im Backofen verbleiben, ich war mit dem Ergebnis nach den insgesamt 45 Minuten aber mehr als zufrieden.

Hier die Schritte nochmals in Kurzform:

  • Geformter Laib in den nicht vorgeheizten Backofen geben
  • Brot bei 220 Grad Ober/Unterhitze für 35 Minuten backen
  • Brot bei 180 Grad Ober/Unterhitze weitere 10 Minuten backen

Hinweis: Ich backe mein Brot im Regelfall bei Ober/Unterhitze recht weit unten im Backofen, meist in der vorletzten Einschubhöhe. Meine Zeiten beziehen sich daher auch auf diese Einschubhöhe.

Das Ergebnis stellt sowohl in Sachen Kruste und Krume wie auch beim Geschmack das Highlight meiner bisherigen Brotbackversuche dar. 

Viel Spaß beim Nachbacken!

Schokokuchen mit Käsekuchenfüllung

Nach den ganzen Brot und Brötchen Rezepten nun mal eins aus der Kuchenecke.
Beim abendlichen Besuch der Pinterest App fiel mir das Bild eines Schokokuchens mit Käsekuchenfüllung ins Auge. Nachdem alle Zutaten da waren, wurde das Rezept am nächsten Tag in die Tat umgesetzt.

Rezept auf springlane.de

Ich habe mich beim Rezept bis auf den Zuckeranteil an das Originalrezept gehalten. Den Zuckeranteil habe ich jedoch wie folgt reduziert:

Für den Teig habe ich statt 250g nur 170g verwendet und für die Füllung statt 100g nur 70g verwendet. Aufgrund der ebenfalls zugegebenen Schokolade ist dies von der Süße für meinen Geschmack ausreichend. Je nach Vorliebe kann aber natürlich auch mehr Zucker verwendet werden.
Hat man den Teig entsprechend der Maßvorgaben angerührt und die Gugelhupfform befällt, so ist diese doch sehr gut gefüllt und ich war eigentlich davon überzeugt, dass der Teig beim Aufgehen überlaufen würde. Diese Befürchtung hatte sich jedoch nicht bestätigt und der Teig blieb trotz Aufgehens komplett in der Form.

Nach dem Backen (ich habe ihn 65 Minuten bei 175 Grad gebacken) und dem anschließenden Abkühlen und aus der Form nehmen kam dann der große Moment des Anschnitts. Ein spannender Moment, da die Käsekuchenfüllung bei richtiger Befüllung der Form quasi von außen nicht sichtbar ist.

Das Ergebnis konnte sich dann aber sehen lassen und neben dem optisch tollen Schnittbild ist auch der Geschmack super. Ich bin mir sicher, dass ich diesen Kuchen bald wieder backen werde.

Burebrot

Nachdem ich mich schon an verschiedenen Broten (insbesondere ausgelöst durch diverse Thermomix Rezepte) erfolgreich versucht habe, so habe ich nun begonnen mich mit Rezepten mit weniger Hefe und dafür deutlich längerer Reifezeit (meist über Nacht) zu befassen. Einen ersten erfolgreichen Versuch habe ich hierbei mit den Dinkelbrötchen geschafft. So war es nun an der Zeit mich mal an einem Rezept von ploetzblog.de zu versuchen. Nach dem Studium einiger Rezepte habe ich dann letztlich das Rezept des Burebrots für meinen ersten Versuch auserkoren. 

Burebrotrezept auf ploetzblog.de

Nach der Zubereitung des Vorteigs und nachdem dieser über Nacht gereift war, ging es an den Hauptteig hierbei kam dann erstmalig mein Gärkorb zum Einsatz, wo der Teig für 60 Minuten zur Gare blieb. Aus dem Teig werden dann 2 Runde Laibe geformt, welche ich in eine Runde Form gebracht habe, jedoch anders als im Rezept nicht Rundgewirkt habe (dazu später mehr). 
Nach dem Formen bleiben die geformten Laibe dann nochmals 30 Minuten auf dem Blech zur Gare, bevor es in den Ofen geht. Nach den 30 Minuten zeigte sich dann, dass die Laibe während der 30 Minuten Garzeit leider recht in die Breite gegangen sind und somit recht flach wurden. Die Ursache liegt vermutlich an dem von mir nicht durchgeführten Rundwirken, welches weitaus mehr als nur ein leichtes Rundformen ist. Hierzu gibt es im Internet etliche Anleitungen und dies werde ich beim nächsten Versuch auch mal versuchen. Ich denke, dass der Teig danach nicht mehr so Fladenähnlich auseinandergehen sollte, muss dies aber selbst mal in der Praxis testen.

Bei der Backzeit habe ich mich ziemlich an das Rezept auf ploetzblog.de gehalten und bis auf die recht flache Form sind die Brote auch wirklich gut geworden.

Geschmacklich hat das Brot als Beilage zu herzhaften Speisen wie Salat sehr gut gepasst, allerdings ist der angegebene Salzanteil für meinen Geschmack etwas zu hoch, diesen würde ich beim nächsten Versuch etwas reduzieren, ansonsten kann ich dieses Brot (nicht zuletzt wegen der schönen Optik) nur empfehlen. 

Dinkelbrötchen

Nachdem ich mich seit längerer Zeit schon am Brotbacken versuche, war es nun mal an der Zeit sich auch mal an Brötchen zu probieren. Bei diesem Rezept habe ich auch erstmals Erfahrungen mit einem Vorteig gemacht, der bereits einige Stunden gehen muss. Diese Methode hat den Vorteil, dass man deutlich weniger Hefe benötigt als sonst. 

Da ich zur Teigzubereitung den Thermomix verwende, habe ich mich an diesem Rezept aus der Rezeptwelt orientiert. Der Vorteil bei diesem Rezept ist, dass ich den Teig komplett vorbereiten kann und am Morgen die Brötchen nur Formen muss und direkt ohne weitere Gare backen kann.

Rezept auf Rezeptwelt.de

Ich setze den Vorteig für gewöhnlich so gegen Mittag an und lasse ihn mit einem Teller abgedeckt für ca 6-7 Stunden gehen, bevor ich den Hauptteig mache.
Anders als im Rezept verwende ich allerdings Dinkelvollkornmehl einer lokalen Mühle.

Nachdem der Teig fertiggeknetet ist, lagere ich ihn in einer leicht eingeölten größeren rechteckigen Schüssel, in der ich den Teig auf dem Boden verteile und gleichmäßig andrücke. Die verschlossene Schüssel kommt dann über Nacht in den Kühlschrank und geht dort dann weiter auf.

Am Morgen teile ich den Teig dann in 6 gleiche Teile und forme daraus die Brötchen. Ich favorisiere mittlerweile die runde Form, welche sich ebenfalls sehr einfach formen lässt. Wichtig beim Formen: Um die in der Nacht in den Teig gekommene Luft nicht wieder rauszudrücken sollte der Teig beim Formen sehr vorsichtig behandelt werden. 
Wenn die Brötchen auf dem Backpapier sind, sollten diese noch mit Wasser besprüht werden. Dies führt zu einer glatteren Oberfläche und ermöglicht auch die Brötchen beispielsweise mit Sonnenblumenkernen zu bestreuen. Vor dem Backen werden die Brötchen noch recht tief x-förmig eingeschnitten.

Ich selbst habe mit einer Backzeit von 15 Minuten bei 250 Grad Ober-Unterhitze sehr gute Erfahrungen gemacht.

Dinkeltagliatelle

Heute habe ich mal wieder die Nudelmaschine rausgeholt und mich nach langer Zeit mal wieder an die Pastaherstellung gemacht. Während ich bisher immer Pasta auf Weizenmehlbasis hergestellt habe, so habe ich mich diesmal an Pasta auf Dinkelbasis versucht. 

Wichtig bei der Pastaherstellung ist meiner Erfahrung nach die richtige Konsistenz des Teiges. Nach einigen Recherchen habe ich nun mal das Verhältnis von 350g Mehl zu 135g Wasser versucht. Als Mehltyp habe ich Dinkelvollkornmehl verwendet, welches ich von einer lokalen Mühle direkt beziehe. Diese Menge sollte für 2 Portionen ausreichen, kann bei Bedarf natürlich im gleichen Mischungsverhältnis erhöht oder verringert werden.

Beginnt man den Teig zu kneten, so scheint dieses Mischungsverhältnis auf den ersten Blick etwas Trocken. Knetet man den Teig nun aber weiter, so wird ein schöner homogener Teig daraus. Ich habe den Teig zunächst im Thermomix für 2 Minuten im Teig Modus geknetet, was zu einem sehr krümeligen Wasser-Teig Gemisch führt. Anschließend habe ich den Teig von Hand noch einige Minuten zu einem schönen Homogenen Teigklumpen geknetet. Hat der Teig nun seine gewünschte Konsistenz erhalten, so braucht der Teig vor der weiteren Verarbeitung noch eine Reifepause. Für den Reifeprozess wird der Teig in Kugelform in Klarsichtfolie gehüllt für eine gute Stunde im Kühlschrank gelagert.

Nun ist der Teig bereit zur weiteren Verarbeitung, sprich dem Walzen und in Streifen schneiden mit der Nudelmaschine. 

Hierzu nehme ich vom Teig jeweils eine Kugel vom Durchmesser von etwa 4 cm ab und walze diese auf Stufe 3 zu einem flachen Teigstrang, welcher dann anschließend in der anderen Walze in die Nudelform geschnitten wird. Ich habe mit diesmal für die breitere Variante, sprich Tagliatelle entschieden. 

Dieser Vorgang wird dann solange wiederholt, bis der gesamte Teig in Pastaform gebracht worden ist. Die Pasta ist nun fertig und kann in den Kochtopf.

Frische Pasta braucht erfahrungsgemäß nur ganz kurze Zeit in noch nicht ganz kochendem Wasser und ist je nach Geschmack schon nach 2-3 Minuten fertig. Als Indikator kann man das Aufschwimmen an die Oberfläche nehmen. Letztlich kontrolliere ich die Nudeln aber trotzdem nochmals durch probieren.

Die Pasta kann nun abgesiebt und serviert werden.