Dinkeltagliatelle

Heute habe ich mal wieder die Nudelmaschine rausgeholt und mich nach langer Zeit mal wieder an die Pastaherstellung gemacht. Während ich bisher immer Pasta auf Weizenmehlbasis hergestellt habe, so habe ich mich diesmal an Pasta auf Dinkelbasis versucht. 

Wichtig bei der Pastaherstellung ist meiner Erfahrung nach die richtige Konsistenz des Teiges. Nach einigen Recherchen habe ich nun mal das Verhältnis von 350g Mehl zu 135g Wasser versucht. Als Mehltyp habe ich Dinkelvollkornmehl verwendet, welches ich von einer lokalen Mühle direkt beziehe. Diese Menge sollte für 2 Portionen ausreichen, kann bei Bedarf natürlich im gleichen Mischungsverhältnis erhöht oder verringert werden.

Beginnt man den Teig zu kneten, so scheint dieses Mischungsverhältnis auf den ersten Blick etwas Trocken. Knetet man den Teig nun aber weiter, so wird ein schöner homogener Teig daraus. Ich habe den Teig zunächst im Thermomix für 2 Minuten im Teig Modus geknetet, was zu einem sehr krümeligen Wasser-Teig Gemisch führt. Anschließend habe ich den Teig von Hand noch einige Minuten zu einem schönen Homogenen Teigklumpen geknetet. Hat der Teig nun seine gewünschte Konsistenz erhalten, so braucht der Teig vor der weiteren Verarbeitung noch eine Reifepause. Für den Reifeprozess wird der Teig in Kugelform in Klarsichtfolie gehüllt für eine gute Stunde im Kühlschrank gelagert.

Nun ist der Teig bereit zur weiteren Verarbeitung, sprich dem Walzen und in Streifen schneiden mit der Nudelmaschine. 

Hierzu nehme ich vom Teig jeweils eine Kugel vom Durchmesser von etwa 4 cm ab und walze diese auf Stufe 3 zu einem flachen Teigstrang, welcher dann anschließend in der anderen Walze in die Nudelform geschnitten wird. Ich habe mit diesmal für die breitere Variante, sprich Tagliatelle entschieden. 

Dieser Vorgang wird dann solange wiederholt, bis der gesamte Teig in Pastaform gebracht worden ist. Die Pasta ist nun fertig und kann in den Kochtopf.

Frische Pasta braucht erfahrungsgemäß nur ganz kurze Zeit in noch nicht ganz kochendem Wasser und ist je nach Geschmack schon nach 2-3 Minuten fertig. Als Indikator kann man das Aufschwimmen an die Oberfläche nehmen. Letztlich kontrolliere ich die Nudeln aber trotzdem nochmals durch probieren.

Die Pasta kann nun abgesiebt und serviert werden.

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